Von Zuffenhausen über Oregon zurück nach Ulm.
Vier Jahrzehnte, vier Vorbesitzer, ein Atlantiküberquerung — und am Ende wieder schwäbischer Boden unter den Reifen.
Gebaut 1975 in Zuffenhausen, ausgeliefert nach Salem in Oregon, vier Vorbesitzer in den USA — und seit 2014 wieder dort, wo sie hergekommen ist: in Ulm, bei der Familie Renz.
Yellow Resi ist ein Porsche 912E — das „Zwischenmodell", das Porsche nur im Modelljahr 1976 baute, um den US-Markt zwischen dem auslaufenden 914 und dem noch nicht verfügbaren 924 zu bedienen. Insgesamt 2.099 Fahrzeuge entstanden, alle ausschließlich für die USA.
Der 912E erbte den 2,0-Liter-Vierzylinder-Einspritzer aus dem 914 und steckte ihn in die Karosserie des G-Modells vom 911. Mit rund 1.100 Kilogramm war er für seine Zeit ordentlich unterwegs — und blieb das letzte luftgekühlte Vierzylinder-Modell, das bei Porsche in Zuffenhausen vom Band lief. Danach folgten die sogenannten „Wasserboxer".
Resi wurde im November 1975 gebaut und nach Salem in Oregon ausgeliefert. Vier Vorbesitzer und 39 Jahre später kam sie 2014 zurück nach Deutschland — zur Familie Renz nach Ulm, ganz verrückten Porsche-Fans. Diese Seite erzählt ihre Geschichte.
Karosserie wie ein G-Modell-911er, Motor aus dem 914 — und ein „US-only"-Status, der den 912E zu einer der seltensten regulären Porsche-Baureihen macht.
Vier Jahrzehnte, vier Vorbesitzer, ein Atlantiküberquerung — und am Ende wieder schwäbischer Boden unter den Reifen.
Nein, der Walter ist noch nicht mit der Resi gefahren … noch nicht!— Familie Renz, Ulm
Schnappschüsse aus Schwaben, vom Nürburgring und aus der Garage.
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